Kommunikation

Voraussetzung für eine positive, wirkungsvolle Kommunikation sind Respekt, Wertschätzung,  Feedback und Vertrauen. Miteinander über unterschiedliche Meinungen und Positionen offen zu streiten, ohne den Anderen zu verletzen, ist die Erfolgsformel. So trägt die ergebnisoffene Kommunikation wesentlich dazu bei, in Veränderungsprozessen oder in schwierigen Situationen hilfreiche Lösungen zu entwickeln.

Unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale prägen entscheidend die Wirkung von persönlicher und medialer Kommunikation. Die Erkenntnisse, beispielsweise durch MBTI Analysen sind sehr hilfreich, um das persönliche Kommunikationsverhalten zu verstehen und weiterzuentwickeln.

Der digitale Wandel bedroht Branchen, Geschäftsmodelle, Arbeitsplätze und ganze Gesellschaftsgruppen. Vernetzung, Wissensteilung und kollektives Wissen in lernenden Organisationen sind die Grundlage des Überlebens. All dies sind riesige Veränderungen für Management, Führungskräfte und Mitarbeiter in Unternehmen und Organisationen.

Mutig in Frage zu stellen, zuzuhören und neue, disruptive  Wege zu beschreiten – dies ist die riesige Herausforderung. VERTRAUEN ist die Basis, die dies möglich macht – wir sprechen von der VertrauensKommunikation.

„Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“  Charles Darwin (Englischer Naturforscher)

Der Preis für Vertrauensverlust ist hoch, Produkte und Services werden nicht mehr gekauft, Mitarbeiter gehen in die innere Emigration und machen Dienst nach Vorschrift, Wissen wird als Überlebensschutz betrachtet und als persönliches Eigentum geschützt.

„Es gehe bei dem Börsengang nicht nur um Geld. Was wir bekommen haben, ist das Vertrauen der Menschen“, sagt Jack Ma Alibaba Group Executive Chairman beim Börsengang. Wenig später wiederholt er: „Ohne Vertrauen geht es nicht“.

Warum ist Vertrauen so wichtig? Vertrauen ist die härteste Währung in der Beziehung. Der Vertrauensgeber geht bewusst ein Risiko in der Zukunft ein. Jede Innovation und jedes disruptives Geschäftsmodell lässt sich nur in einer Vertrauenskultur aufbauen. Zukunftssicherung ohne Vertrauen ist kaum möglich. Vertrauen aufzubauen ist ein mühseliges Unterfangen. Dies geht Schritt für Schritt – auf einem langen Weg. Durch Zuwiderhandlungen wird das Vertrauen dagegen sofort verspielt. Eine Herausforderung für Shareholder, Management und Mitarbeiter gleichermaßen.

Interne Kommunikation

Interne Kommunikation gibt allen Mitarbeitergruppen Identifikation, fördert die Selbstmotivation und die Verbundenheit mit dem Unternehmen. Dabei ist Interne Kommunikation eine Aufgabe des gesamten Unternehmens, von der Unternehmensleitung, über die Führungskräfte, den Fach- und Geschäftsbereichen bis zu den Mitarbeitern in Teams und Abteilungen. Neben der „Information“  wird der „Dialog“ immer wichtiger, denn Veränderungen werden dann besonders gut bewältigt, wenn Mitarbeiter wie Unternehmer denken und handeln.

Wie alle erfolgskritischen Unternehmensprozesse sind strategische Planung, kontinuierliche Verbesserungsprozesse und Erfolgskontrolle wichtiges Handwerkszeug für optimale Ergebnisse. Für Ausrichtung und Weiterentwicklung der Internen Kommunikation an veränderte Rahmenbedingungen steht eine erprobte und erfolgreiche Methodik zur Verfügung.

In einer globalen, repräsentativen Studie wurden kulturübergreifend sechs Erfolgsfaktoren der Internen Kommunikation ermittelt.  Zusammenfassen lassen sich die verschiedenen Aspekte durch: „Sagen, was man denkt – Tun was man sagt“.

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Interne Kommunikation mit der Führungsaufgabe Kommunikation vernetzen

In der Internen Kommunikation nimmt die Kommunikation durch die direkte Führungskraft eine herausragende Rolle ein. Denn in den Abteilungs- und Teammeetings werden ca. 20% der Zeit für Unternehmensthemen verwendet, die über den Arbeitsalltag hinaus gehen. Der persönliche Austausch ist somit die wichtigste Informationsquelle für exklusive und vertrauliche Informationen. Die Vernetzung der Führungsaufgabe Kommunikation mit der Internen Kommunikation ist also notwendig, um die eine umfassende und vertrauliche Kommunikation sicherzustellen.

Kommunikations-Controlling der Internen Kommunikation ist für  den Erfolg der „Interne Kommunikation“ unverzichtbar. Seit 2003 beschäftige sich Horst Pütz mit der Performancemessung der Internen Kommunikation und verfügt über umfassende Benchmarkerfahrungen aus Performanceanalysen von Konzernen und mittelständischen Unternehmen.

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